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MZ - LJ Langenwang

Bärenkogel Festspiele „Der Steirische Faust“

Projektzeitraum: Juli 2015 - August 2016

 

Um was geht es bei dem Projekt?

Anlässlich 100 Jahre Bärenkogel hatten wir die Idee, die damaligen Pretuler Bauernspiele mit dem steirischen Faust wieder aufleben zu lassen. Im Rahmen eines Freilichttheaters mit musikalischer Umrahmung wird das Stück an vier Spieltagen im Juli aufgeführt. Auch die Geschichte des Bärenkogels wird nochmal genau beleuchtet. Der Gewinn des Kartenverkaufs soll dem Dr.-Karl-Schwer-Fonds zugutekommen.

 

Projektziele:

  • Region kulturell wiederbeleben
  • Abgekommene Tradition wieder aufkommen lassen
  • Viele Spenden für den Dr.-Karl-Schwer-Fonds sammeln

 

Im Nachhinein betrachtet...

Wir haben das Schauspiel zurück auf den Berg geholt!

90 Jahre nach der ersten Aufführung der „Pretuler Bauernspiele“ wurde nun die von Toni Schruf, dem Gründungsvater des Bärenkogelhauses, geschaffene Naturbühne mit dem Stück „Der Steirische Faust“ von der Landjugend Langenwang wiederbelebt.

 

Heute können wir gemeinsam mit dem Team des Bärenkogelhauses auf eine gelungene Veranstaltung zurückblicken, die zuerst jedoch einige Herausforderungen für uns darstellte:

Die abstrakte Schreibweise des Stückes, die Naturbühne in Form eines Hügels (Ertl-Höhe) und das Spielen mit Mikrophonen waren für die 17-köpfige Theatergruppe und die beiden Regisseurinnen völliges Neuland. Wetterbedingt war es im heurigen Sommer für uns sehr schwierig die seit April laufenden Proben am Originalschauplatz durchführen zu können. Nach mehr als 20 Proben, die oft auch im Pfarrsaal stattfinden mussten, hatte der Wettergott Erbarmen mit uns und es konnten alle vier Aufführungen mit der großartigen Unterstützung einer Abordnung des Musikvereines Langenwang mit großem Erfolg stattfinden.

Neben den Theaterproben standen im Voraus auch viele andere Arbeiten an. Der gesamte Hügel wurde in das Spiel miteingebunden und musste daher freigeschnitten und von unnötigem Gestrüpp befreit werden. Zusätzlich stellten wir vor dem Hügel eine Bühne auf und bauten hinter der Bühne einen wasserdichten Unterstand für die Bühnenelemente und die SchauspielerInnen. Um den MusikerInnen eine ebene Fläche für den Aufbau ihrer Instrumente zu schaffen, war es nötig ein Podest zu bauen. Für die TheaterbesucherInnen transportierten wir knapp 300 Sessel auf den Bärenkogel, die vor jeder Aufführung auf-, danach wieder zusammengestellt und abgedeckt werden mussten, um sie vor der Witterung zu schützen. Die vielen aufgewendeten Arbeitsstunden für die Gestaltung eines Programmheftes, die zahlreichen Werbemaßnahmen sowie die Suche nach möglichst vielen Sponsoren, von denen wir im Endeffekt 22 für unser Projekt begeistern konnten, haben sich rückblickend durchaus gelohnt.

 

Doch was hat das Projekt nun wirklich bewirkt?

Die Gemeinden Langenwang und Mürzzuschlag, im Besonderen die Kulturreferate, zeigten sich, wie auch die knapp 900 BesucherInnen, sehr begeistert und dankbar für die Wiederbelebung der Naturbühne. Es war in diesem Jahr ein besonderes kulturelles Ereignis für die gesamte Region, das sowohl Alt als auch Jung anlockte.

Wir als Ortsgruppe sind stolz darauf, eine solche Aufmerksamkeit auf die Landjugend gezogen zu haben. Mit diesem Projekt konnten wir allen zeigen, wie facettenreich dieser Verein ist und was Jugendarbeit für uns bedeutet.

Besonders hervorheben möchten wir auch, dass wir durch den großen Erfolg eine beträchtliche Summe an Spendengeld für den Dr. Karl Schwer Fonds sammeln konnten, das im Rahmen unseres Wintertheaters im Jänner überreicht wird.

Die großartige Gemeinschaft und der Zusammenhalt innerhalb unserer Ortsgruppe waren aus unserer Sicht das Bedeutendste, was wir aus diesem Projekt gewinnen konnten.

Ebenso kann uns die unvergesslichen Erinnerungen an die gesamte Festspielzeit niemand mehr nehmen.

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